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Alles aufs Spiel gesetzt

09.11.2017

Das Highlight dieses Sommers waren für viele Kinder und Eltern die im September 2017 neu eröffneten Spielplätze in der Landsberger Allee 220-226 und in der Sewanstraße 163. „Diese Spielplätze sind echte Unikate“, freut sich Katrin Klimke, Leiterin des Bereiches Technisches Management der WGLi. Gemeinsam mit ihrem Team schlüpfte sie in die Rolle von „Spielplatzerfindern“: Sie nahmen viele Anregungen engagierter WGLi-Mitglieder und Mieter auf, sprachen mit Kindern und Eltern über ihre Wünsche. So entstanden die ersten Gestaltungsideen: „Heutzutage müssen Spielplätze mehr bieten als bloß Schaukel, Rutsche und Sandkasten“, sagt Katrin Klimke. Nicht selten verbringen Kinder ihre Freizeit allein im Lichtschein der Monitore, statt im Schatten von Bäumen mit anderen Kindern zu spielen.

Eine besondere WGLi-Erlebnislandschaft für alle Generationen sollte gleichermaßen in der Landsberger Allee 220-226 und in der Sewanstraße 163 entstehen. So folgt jeder Spielplatz einer anderen Gestaltungsform: In der Landsberger Allee entstand für ältere Kinder eine Kletterlandschaft. Die Berliner Seilfabrik GmbH & Co entwickelte eigens einen Kletterturm mit einer Höhe von über sieben Meter und einen Parcours in einer Länge von 13 Metern. Die Anlage fördert die Koordination und Bewegung der Kinder, genügt aber gleichzeitig hohen Sicherheitsstandards. Ergänzt wird die Kletterlandschaft von einem „Spieldorf“ aus Holzütten – die perfekte und sichere Spiellandschaft für Kleinkinder. Das KiezForum 1 hat auf der benachbarten Rasenfläche wiederum Platz, um das von den Mitgliedern initiierte Projekt des „Begegnungsgartens“ weiter auszubauen. In großen Holzkisten ziehen Nachbarn gemeinsam Kräuter und Pflanzen.

Doch auch die Kinder und Eltern in Friedrichsfelde bekommen einiges geboten: Der neue Spielplatz in der Sewanstraße 163 bietet mit der „Geo-Arena“ tolle Spielmöglichkeiten. Über einen neu gestalteten Bolzplatz wurde eine Kuppel aus Seilen gespannt. So können Kinder auf sicherem Terrain Fußball spielen und haben auch noch eine spannende Klettermöglichkeit. „Meine Hoffnung ist, dass beide Orte im Fennpfuhl und in Friedrichsfelde echte Begegnungen schaffen“, sagt die Leiterin des Technischen Managements. Während die Kinder spielen und toben, bieten ausreichend Sitzmöglichkeiten den Eltern eine Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. Katrin Klimke ist sich sicher: „Wo man sich früher vielleicht fremd war, kann Vertrauen wachsen. Auf diese Weise entsteht echte Gemeinschaft“.
Lesen Sie einen ausführlichen Bericht zur Neugestaltung beider Spielplätze in der UMSCHAU Nr. 3/ September 2017 auf den Seiten 6 und 7.

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