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Energiespartipps

Geräte ausschalten

Fernseher und andere Elektrogeräte sollten nach der Nutzung komplett ausgeschaltet werden. Den Computer abzuschalten ist besonders wichtig, denn 70 Prozent der Energie schluckt der Rechner auch dann, wenn nicht an ihm gearbeitet wird. Außerdem: Hochgerüstete Computer sind häufig Stromfresser. Flachbildschirme sind allerdings sparsamer als Bildröhren. Damit ein Faxgerät ständig bereit ist, aber wenig Strom schluckt, ist ein "Power Safer" hilfreich. Diese Geräte gibt es auch für TV- und HiFi-Anlagen. Selbst Steckdosenleisten helfen sparen. Und nicht vergessen: Das Licht löschen, sobald Sie den Raum verlassen.

Nicht zu heiß waschen

Den Löwenanteil des Stroms verbrauchen Waschmaschinen für das Beheizen des Wassers. Daher ist es ratsam, die Wäsche bei möglichst niedriger Temperatur zu waschen. Kochwäsche muss selten sein. Zudem sollte die Maschine nur mit voll beladener Trommel in Betrieb gehen.

Beim Kauf aufpassen

Wer sich ein neues Elektrogerät anschafft, kann auf den Verbrauch (Effizienzklasse) achten und sich beraten lassen. Es gibt sehr viele Geräte mit der Effizienzklasse A++, der Variante, die den wenigsten Strom verbraucht. Die Ökodesign-Richtlinie der EU-Kommission besagt, dass Hersteller künftig auf ihrem Produkt sichtbar Angaben zur Umweltverträglichkeit und Energieeffizienz machen müssen.

Warmes Wasser ist Luxus

Man muss nicht unbedingt seine Duschzeiten reduzieren. Warmwasser sparen ist auch durch den Kauf von Sparduschköpfen oder Durchflussbegrenzern möglich. Händewaschen mit warmem Wasser ist zwar angenehm, aber teuer. Bis warmes Wasser aus dem Hahn fließt, sind in der Regel zwei bis fünf Liter kostbares Trinkwasser im Abfluss verschwunden. Das Wasserkochen auf dem E-Herd verbraucht übrigens sehr viel mehr Energie, als mit dem Wasserkocher. Tipp: Vorkochen des Spaghettiwassers lohnt sich.

Sparsam Auto fahren

Das eigene Auto ist in den meisten Haushalten der zweitgrößte Energieposten. Ein sparsames Auto, das ab und zu mal in der Garage bleibt, senkt die Kosten. Zudem hilft eine passive Fahrweise sowohl im Stadtverkehr wie auch auf der Autobahn, denn so hält die Tankfüllung etwas länger. Beim nächsten Autokauf sollte der Benzinverbrauch besonders stark bedacht werden. Mittlerweile sind fortgeschrittene Hybridtechnologie und Elektromotoren bei einigen Herstellern im Angebot.

Weiches Wasser - und Tee trinken

Um den in unseren Häusern geschaffenen Qualitätsstandard in der Sanitärinstallation zu bewahren, wurden Wasseraufbereitungsanlagen zum Schutz vor Partikeleintrag und zur Trinkwasserenthärtung eingebaut. Durch den Einsatz dieser Aufbereitungsanlagen wird die Härte des Berliner Wassers von 17°-18° dH auf etwa die Hälfte, auf 9° dH, abgesenkt.
Aber die Aufbereitung des Trinkwassers hat noch viele weitere Vorteile für die Wohnungsnutzer. Der Tee schmeckt besser, die Blumen haben keine Kalkflecken auf den Blättern, und man benötigt weniger Waschmittel. Es sind knallharte Vorteile, die sich aus der Enthärtung ergeben:

  • Schutz Ihrer externen Wassererhitzer, wie Kaffeemaschinen oder Wasserkocher vor Verkalkung, denn Kalkablagerungen führen bereits bei 1 mm Wandstärke zu einem Energieverlust von 10 Prozent;
  • der Schutz der Haushaltsgeräte vermeidet teure Reparaturen und Neuanschaffungen;
  • Einsparung von Wasch- und Reinigungsmitteln sowie von Regeneriersalz für die Geschirrspülmaschine, glänzendes Geschirr;
  • weniger Reinigungsarbeit, denn Kalkablagerungen an Armaturen, Sanitärobjekten und Fliesen werden deutlich reduziert;
  • weiches Wasser ist angenehm bei der Körperpflege und trocknet die Haut nicht aus, man benötigt weniger Pflegemittel.

Berliner Energiecheck

Informationen zum Projekt, den Vorortberatungen und den Kontaktdaten finden Sie unter: http://www.berliner-energiecheck.de/.

Quelle: Blickpunkt Berliner Zeitung, Mai 2009